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Unsere Weine
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Champagne Giraud
Seit der Ankunft von Sébastien Le Golvet, dem Chef de Cave und Schwiegersohn von Claude Giraud, hat sich der Stil dieses Hauses aus Aÿ erheblich in Richtung feinerer, eleganterer und raffinierterer Champagner mit kaum wahrnehmbaren Eichenaromen weiterentwickelt. Das Haus besitzt neun Hektar Weinreben, hauptsächlich in Aÿ, ergänzt durch zugekaufte Trauben. Sébastien Le Golvet ist wie Claude Giraud ein Verfechter der Fassgärung. Seine Arbeit an Fässern, Behältern, Gärungs- und Reifungsprozessen ist schlichtweg umwerfend und stets voller Innovation, Forschung und Entwicklung und dem Hinterfragen grundlegender Dinge. Diese Dynamik lässt die Champagner dieses Hauses zu den feinsten, elegantesten und präzisesten zählen, die ich auf meiner letzten Reise verkostet habe. Yohan Castaing -
Burgund
Das Burgund mit seinen Weinbaugebieten Côte de Nuits, Côte de Beaune, Côte Chalonnais, Mâconnais, Chablis und Auxerre ist weltberühmt durch die grossen Rot- und Weissweine aus Pinot Noir und Chardonnay. Die Rebfläche Burgunds umfasst rund 28’000 Hektaren. Das Beaujolais mit rund 22’000 Hektaren gilt als eigenständiges Weinbaugebiet. An der Côte d’Or sind die Weinbergflächen in sehr kleine Parzellen unterteilt. Der Code Napoléon - hebt gleiches Erbrecht für alle Nachkommen vor - hat mit dem hohen Wert des Bodens dazu geführt, dass die kleinen Familienbesitztümer über die Generationen immer wieder aufgeteilt wurden. Das Burgund liegt an der äussersten Grenze der Zone, in derer dunkle Trauben zur vollen Reife gelangen können. Die wahrhaft grossen Rotweine wachsen an der Côte d’Or, insbesondere an der Côte de Nuits. Bei den Weissweinen geniessen die Weine des Chablis und der Côte de Braune mit ihrer Finesse und Tiefgründigkeit ein besonderes Ansehen. -
Bordeaux
Die grosse französische Stadt mit dem Hafen an der Garonne und dem Zugang zum Atlantik gibt der Weinregion Bordeaux ihren Namen. Die Region erstreckt sich über das gesamte Departement Gironde. Auf rund 120’000 Hektaren wird hier mehr Spitzenwein produziert, als in allen anderen Anbaugebieten. Die Weinbaubereiche des Bordelais liegen nahe an der Gironde und der in sie mündenden Flüsse Dordogne und Garonne. Üblicherweise unterscheidet man „das linke“ und „ das rechte“ Ufer. Dies bedeutet das Médoc mit den bekannten Appellationen Margaux, St-Julien, Pauillac, St-Estèphe sowie dem südlichen Graves auf der Westseite und Pomerol sowie St-Émilion auf der Ostseite. Bordeaux-Weine sind in der Regel Verschnitte aus Sauvignon Blanc, Sémillon und Muscadelle für Weiss- und edelsüsse Weine. Rote Bordeauxweine setzten sich in der Regel aus Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Petit Verdot und selten etwas Malbec zusammen. Die Nachfrage nach Prestige in Asien und Russland hat in den vergangenen Jahren die bekanntesten Château-Besitzer zu Preisverrücktheiten getrieben. Durch das grosse Produktionsvolumen der Region, sind - trotz diesen Eskapaden - etliche grossartige Bordeauxweine nach wie vor zu erschwinglichen Preisen erhältlich. -
Subskription 2024 Verfügbar ab April 2027
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Cahors
Die traditionelle Weinbauregion Cahors liegt im Südwesten Frankreichs in der zauberhaften Landschaft von Quercy. Die Erzeugung konzentriert sich hauptsächlich auf Rotwein, vorwiegend von der kapriziösen Traubensorte Malbec, welche lokal auch als Cot bezeichnet wird. Früher genoss die Sorte höchstes Ansehen im Médoc und war fester Bestandteil der Verschnitte. In den vergangenen Jahren wurde sie im Bordelais von der Sorte Merlot immer mehr verdrängt. Bei achtsamer Pflege, geringen Erträgen, sowie behutsamer Extraktion werden aus Malbec grossartige Weine gekeltert. Durch die beeindruckende Struktur und den hohen Extraktanteil sind die Weine zudem sehr langlebig. Die Region wird vom Klima des Atlantiks wie auch vom Mittelmeer beeinflusst. -
Korsika
Die aus Hochgebirge bestehende Insel Korsika liegt westlich von Italien im Mittelmeer, auf der Höhe der Abruzzen. Das Klima ist sonniger und trockenere als auf dem französischen Festland. Durch die zahlreichen Gebirge sind die Terroirs äusserst unterschiedlich. Die Sommermonate Juli und August sind jeweils extrem trocken. Sciacarello ist die autochthone rote Rebsorte Korsikas, welche heute in grösserem Umfang angebaut wird. Die Weine aus Sciacarello sind würzig und mild. Nielluccio heisst die zweite heimische Rebsorte, sie entspricht dem Sangiovese Italiens. -
Languedoc
Das Languedoc liegt in den Departementen Gard, Hérault und Lozère und umfasst einen Bereich von rund 17.000 km². Im Osten wird die Region von der Rhône, im Norden vom Cevenne-Gebierge des Zentralmassivs und im Süden vom Mittelmehr begrenzt. Der Weinbau im Languedoc hat Tradition. Ungefähr bis 1970 wurden in Languedoc mehrheitlich „Billigweine“ produziert. Danach begann der Fokus vermehrt auf Qualitätsweine umzuschwenken. Die Entwicklung ist heute soweit, dass viele Gewächse sich mit den andern der besten Weinen Frankreichs messen können. Rund 32’000 Winzer pflegen Reben auf einer Fläche von rund 200’000 ha. Die Rotweinsorten Carignan, Grenache, Cinsault, Mourvèdre und Syrah wachsen in dem ausgesprochen mediterranem Klima am besten. Für Weissweine pflegen die Winzer mehrheitlich Sauvignon Blanc, Chardonnay, Rolle, Rousanne und Marsanne. Die bedeutendsten Anbaugebiete sind Corbières, Coteaux du Languedoc, Faugères, Fitou, Minervois und Saint Chinian. Die verschiedenen Herkünfte sowie die unterschiedlichen Philosophien der Winzer spiegeln sich als Charakteristikum in den jeweiligen Weinen. -
Loire
Der berühmte Fluss Loire erstreckt sich über mehr als 1000 Kilometer durch Frankreich und gibt der Weinbauregion den Name. Rebbau wird auf rund 70’000 Hektaren betrieben. Die grossen Weinbaugebiete der Loire sind (von Westen nach Osten) Pays Nantais, Anjou-Saumur, Tourraine sowie Sancerre und Pouilly-Fumé. Die Weine geniessen lokal ein sehr hohes Ansehen und werden in Paris hoch gehandelt. Ausserhalb Frankreichs werde die Weine (ausgenommen Sancerre und Pouilly-Fumé) nach wie vor unterschätzt. Durch die grösse der Region Loire ist auch das Klima und Mikroklima je nach Herkunft äusserst unterschiedlich. Der Charakter der Loire-Weine kann von Jahr zu Jahr stark varieren, dies da die Trauben in einem kühlen Sommer nur mit kompromissloser Arbeit zur Vollreife gelangen. Durch die Klimaerwärmung haben die Weine in den vergangenen Jahren stark an Reife und Komplexität gewonnen. Durch den grossen Umfang der Region kann man den Weinbau nicht pauschalisieren. Die Weinbaugebieten bilden die nordwestliche Grenze des Weinbaus in Europa (Ausnahme England). An der Mündung der Loire werden hauptsächlich Melon und Folle Blanche kultiviert. An der oberen Loire herrschen überwiegend Sauvignon Blanc und Pinot Noir vor. Die besten Lagen der Regionen Anjou-Saumur und Tourraine eignen sich am besten für Chenin Blanc und Cabernet Franc. Chenin Blanc wird als Crémant de Loire, trockener Stillwein oder auch als Edelsüsser Wein ausgebaut und kann in allen Weinarten brillieren. -
Provence
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Rhône Nord
Die Weinbaugebiete der Rhône in Frankreich befinden sich zwischen Lyon und Avignon und zählen rund 60’000 Hektar Rebfläche an der Rhône und ihren Nebenflüssen. Die Region teilt sich in vier Bereich auf, wobei die nördliche Rhône und südliche Rhône am bedeutendsten sind. Diese beiden Bereiche unterscheiden sich jedoch stark von einander. Die Anbaugebiete der nördlichen Rhône befinden sich zwischen den Städten Vienne und Valance. Die bekanntesten Appellationen sind Côte Rôtie, Condrieu, Château-Grillet und St-Joseph bei Vienne und bei Valance; Crozes-Hermitage, Cornas, St-Péray und Hermitage. Die wichtigsten Weissweinsorten sind Viognier, Marsanne und Rousanne. Syrah ist als einzige Rotweinsorte zugelassen. Ihr wird als Hermitage und Côte Rôtie international grosse Beachtung geschenkt. Die Gerbstoffreichen und kraftvollen Weine sind unverwechselbar. Das Klima ist in der nördlichen Rhône ist kontinental beeinflusst. Die Böden bestehen hauptsächlich aus Granit und Schiefer. -
Rhône Süd
Die Weinbaugebiete der Rhône in Frankreich befinden sich zwischen Lyon und Avignon und zählen rund 60’000 Hektar Rebfläche an der Rhône und ihren Nebenflüssen. Die Region teilt sich in vier Bereich auf, wobei die nördliche Rhône und die südliche Rhône am bedeutendsten sind. Die südliche Rhône unterscheidet sich komplett von ihrem nördlichen Nachbarn. Die Landschaft wirkt ausgesprochen mediterran und ist deutlich flacher. Hier sind die meisten Weine verschnitte. Die Anbaugebiete liegen rund um die Stadt Orange. Grenache ist die meist angepflanzte rote Sorte. Syrah wird vermehrt angepflanzt, um den Rotweinen mehr Langlebigkeit zu verleihen. Im weiteren sind Carignan, Cinsault, Mourvèdre und einige Lokalreben verbreitet. Gigondas und Châteauneuf-du-Pape sind die bedeutendste Appellation Controlée der südlichen Rhône. Châteauneuf-du-Pape-Weine sind volle, würzige Gewächse (nur 3% der Châteauneuf-du-Pape werden als Weisswein abgefüllt) und dürfen aus bis zu 13 verschiedenen Traubensorte (Grenache, Syrah, Mourvèdre, Cinsault, Cunoise, Muscardin, Vaccarèse, Terret, Clairette, Rousanne, Bourboulenc, Picpoul und Picardan) verschnitten werden. Nur einzelne Produzenten verwenden jedoch sämtliche Traubensorten. In der Appellation Châteauneuf-du-Pape unterscheidet man grundsätzlich drei Böden. Die feinen Sandböden, groben Kalksteine und die grossen Runden Steine Galets. -
Roussillon
Die Region Roussillon ist mit durchschnittlich 325 Sonnentagen die sonnenreichste Region Frankreichs. Häufige Winde im Sommer begünstigen das trocknen der Trauben zusätzlich. Das Anbaugebiet liegt im Osten des Départements Pyrénées-Orientales und wird durch das Massif Albères zu Spanien, den 2784 Meter hohen Mont Canigou Richtung Westen und vom Corbières Richtung Norden abgegrenzt. Kulturell wie geografisch besitzt die Region eine eigene Identität. Der geschichtliche Einfluss der Spanier ist nach wie vor spürbar. Die Bewohner der Region sind auch noch heute stark mit Katalonien verbunden. Die Trockenheit geplagten Hügel und Täler lassen ausser Oliven und Rebbau kaum Landwirtschaftliche Nutzpflanzen wachsen. Durch den Druck der Pyrenäen habend sich Gesteinsschichten vertikal aufgestellt. Dies führt zu einer einzigartigen Bodenvielfallt aus Kalkstein, Mergel und Schiefer, auf kleinstem Raum. Wilde, karge und steile Hügel zeichnen eine alpine Landschaft. Die wichtigsten Rotweinrebsorten sind Grenache noir, Cinsault, Lladoner Pelut, Mourvèdre und Syrah. Für die trockenen Weissweine verwenden die Winzer im Roussillon die Sorten Grenache blanc, Grenache gris, Macabeu, Malvoisie du Roussillon, Marsanne, Roussanne und Vermentino. Seit einigen Jahren geniessen die Weine des Roussillon eine wahrhaft grosse Beachtung über die Landesgrenze hinaus. Die Weine Roussillons haben heute ein unverwechselbares Profil mit strahlender Kraft und frischer Finesse. -
Deutschland
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Österreich
In Österreich wird auf rund 45’000 ha Rebbau betrieben. Die Weinbauregionen befinden sich in Niederösterreich, Burgenland, Steiermark und Wien. Der Weinbau ist in Österreich schon seit Jahrhunderten verwurzelt. So sind typische, eigenständige Rebsorten anzutreffen. Dort finden sie in Kombination mit idealen klimatischen und geologischen Gegebenheiten, beste Voraussetzungen für authentische, unverwechselbare Weine mit Charakter und Persönlichkeit. Die weissen Hauptsorten sind Grüner Veltliner, Welschriesling und Riesling. Für Qualitative Rotweine setzen die Winzer auf Zweigelt, Blaufränkisch und St-Laurent. In den vergangenen Jahrzehnten hat ein Qualitätsboom den Gewächsen Österreichs zur Weltspitze verholfen. Dies dank dem kompromisslosen Arbeiten einer jungen und motivierten Winzergeneration, welche es versteht, Tradition und Moderne perfekt zu vereinen und sich nur mit dem besten der Welt misst. -
Italien
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Schweiz
Mit rund 15’000 Hektaren Rebfläche gehört die Schweiz zu den mengenmässig kleinen Weinbauländern. Die Reblagen zieren spektakulärste Orte im ganzen Alpenland. Der grösste Teil der Rebfläche liegt in der Suisse romande wo die beiden Sorten Chasselas und Pinot Noir vorherrschen. Das Wallis ist für seine unvergleichliche Sortenvielfalt von einer Vielzahl autochthoner Sorten bekannt. Doch auch in der Deutschschweiz und im Tessin wird qualitativer Weinbau betrieben. In der Deutschschweiz wird überwiegend Riesling-Sylvaner und Pinot Noir angepflanzt. Immer mehr „moderne Kreuzungen“ gesellen sich zum Sortenspiegel hinzu. Das Tessin ist für seine überragenden Merlots berühmt. Die Qualität der Schweizer Weine verzeichnet in den vergangenen Jahren einen Quantensprung. Schweizer Weinproduzenten treten selbstbewusst auf und sind auf Augenhöhe mit internationalen Gewächsen. Winzer tauschen sich untereinander aus und trieben sich gegenseitig zu Höchstleistungen an. Auch wenn die Exportzahlen des Schweizer Weins nicht hoch sind, werden helvetische Gewächse im Ausland wahrgenommen und es wird ihnen grosse Beachtung geschenkt. Herausragende Botschafter im Ausland sind unter anderem; kräftige Pinot Noirs aus der Bündner Herrschaft, authentische Humagne Rouge und Cornalins aus dem Wallis oder auch würzige Syrahs. -
Bas-Armagnac
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Ja, und !! Ich profitiere davon 40 % -
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Chartreuse
Die Chartreuse-Liköre haben ihren Namen vom Kartäuserorden, der ihn von einem Ort ableitet, an dem Bruno, ein hoch angesehener Lehrer und späterer Rektor der Kathedralenschule von Reims, und seine sechs Gefährten 1084 beschlossen, sich niederzulassen: der "Wüste" von Chartreuse. In diesen kargen Bergen wurde eine Einsiedelei errichtet, um in der Einsamkeit und in der Gemeinschaft, in Gebeten und Kontemplation in der Stille des Klosters zu leben. Einige Jahrhunderte später, im Jahr 1605, übergab Marschall François Hannibal d'Estrées den Kartäuserpatres des Kartäuserklosters von Vauvert in Paris ein geheimnisvolles Manuskript mit der Formel für ein Elixier für langes Leben. Die Kartäuser setzten ihre ganze Wissenschaft ein, um das Grimoire zu entschlüsseln, und ihre geduldige Arbeit führte schließlich zum Erfolg, als Bruder Jérôme Maubec, Apotheker in Grande-Chartreuse, ein Elixier mit unvergleichlichen Eigenschaften entwickelte. Die Kartäusermönche benötigten über 150 Jahre Forschung, um das Geheimnis des Manuskripts zu lüften und das Rezept für das Pflanzenelixier 1764 festzulegen. Zu Beginn des 19ᵉ wurde durch die Entwicklung eines neuen "Tafel-Elixiers" 1840 die Grüne Chartreuse und die Gelbe Chartreuse ins Leben gerufen. Seitdem haben sie ihr wertvolles Wissen bewahrt und weitergegeben, und auch heute noch bilden diese Rezepte den Kern der Produkte der Kartäuserpater. Der Likör aus 130 Pflanzen, die einzige bekannte Angabe zu einem Rezept, das sein ganzes Geheimnis bewahrt, hat es geschafft, seinen Ruf weit zu verbreiten: den des Ordens, der das Rezept in seinen verschiedenen Versionen ausgearbeitet und perfektioniert hat, aber auch den eines Bergmassivs, dem das emblematische und raffinierte Getränk seinen Namen entlehnt hat. -
Rosé
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