Mit rund 15’000 Hektaren Rebfläche gehört die Schweiz zu den mengenmässig kleinen Weinbauländern. Die Reblagen zieren spektakulärste Orte im ganzen Alpenland. Der grösste Teil der Rebfläche liegt in der Suisse romande wo die beiden Sorten Chasselas und Pinot Noir vorherrschen. Das Wallis ist für seine unvergleichliche Sortenvielfalt von einer Vi...

Mit rund 15’000 Hektaren Rebfläche gehört die Schweiz zu den mengenmässig kleinen Weinbauländern. Die Reblagen zieren spektakulärste Orte im ganzen Alpenland. Der grösste Teil der Rebfläche liegt in der Suisse romande wo die beiden Sorten Chasselas und Pinot Noir vorherrschen. Das Wallis ist für seine unvergleichliche Sortenvielfalt von einer Vielzahl autochthoner Sorten bekannt. Doch auch in der Deutschschweiz und im Tessin wird qualitativer Weinbau betrieben. In der Deutschschweiz wird überwiegend Riesling-Sylvaner und Pinot Noir angepflanzt. Immer mehr „moderne Kreuzungen“ gesellen sich zum Sortenspiegel hinzu. Das Tessin ist für seine überragenden Merlots berühmt. Die Qualität der Schweizer Weine verzeichnet in den vergangenen Jahren einen Quantensprung. Schweizer Weinproduzenten treten selbstbewusst auf und sind auf Augenhöhe mit internationalen Gewächsen. Winzer tauschen sich untereinander aus und trieben sich gegenseitig zu Höchstleistungen an. Auch wenn die Exportzahlen des Schweizer Weins nicht hoch sind, werden helvetische Gewächse im Ausland wahrgenommen und es wird ihnen grosse Beachtung geschenkt. Herausragende Botschafter im Ausland sind unter anderem; kräftige Pinot Noirs aus der Bündner Herrschaft, authentische Humagne Rouge und Cornalins aus dem Wallis oder auch würzige Syrahs.

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Raymond Paccot

Unsere Philosophie

Es geht nicht darum, eine Technik anzuwenden, um das Leben besser zu kontrollieren und bessere Weine zu produzieren. im Gegenteil, es geht darum, inspiriert zu werden und Vertrauen in die Dynamik des Lebens zu haben, um zu lernen, zu leben!

Dies erfordert eine Zusammenarbeit zwischen der Aufmerksamkeit des Menschen und dem, was die Natur bietet. Es ist eine Rückkehr zum Beobachten und Verstehen einer bezaubernden Vielfalt der Natur, es ist kein einfacher Laissez-Faire-Ansatz - lebender Wein ist kein wilder Wein. Wir sind in zivilisiertem Wein, Wein der Emotionen. Basta daher der Schnickschnack und die übermäßige Höflichkeit.

Platz machen für Authentizität.

                                                                                                                                                                              Raymond Paccot

Domaine des Muses

Seit dem Jahr 2002 führt Robert Taramarcaz die 1992 gegründete Domaine des Muses in Sierre. Das Weingut liegt ganz unspektakulär im Industriegebiet von Sierre. Der Keller - modern ausgerüstet - ist nach praktischen Aspekten gebaut. Robert Taramarcaz ist ein äusserst feinfühliger Winzer. Er führt die Domaine des Muses überaus gewissenhaft und keltert Weine mit feinsten Nuancen und purer Eleganz. Die Weine wirken niemals vordergründig oder alkoholisch. Viel zu wichtig ist es für Robert Taramarcaz, die Frische und die Finesse in den Weinen zu bewahren. Robert Taramarcaz studierte an der renommierten Universität de la Vigne et du Vin Jules Guyot in Dijon. Während dieser Zeit hat er sich die Vinifikation von Chardonnay und Pinot Noir verinnerlicht. Bei diesen beiden Weinen spiegelt sich der burgundische Stil in brillanter Tiefe. Doch auch die heimischen Sorten wie Petite Arvine, Heida, Humagne Rouge, Cornalin und Syrah strahlen mit ihrer eigenen Charakteristik ihre Frucht und Herkunft in einer beachtlichen Brillanz. Die Weine der Domaine des Muses gehören zu besten Vertretern des Wallis. Mit einer solchen Finesse und Klarheit definieren diese Gewächse die Qualität der Walliser Weine neu.

La Maison du Moulin /...

“Die Vielfalt an Planzen und Tieren im Weingarten, fördert dessen Entfaltung„

lm Weingut La Maison du Moulin werden Naturweine, mit dem typischen Geschmack der verschiedenen Böden der Region erzeugt.

Die Weingärten von insgesamt 12 Hektaren - am Nordufer des Genfersees gelegen - erstrecken sich von Aubonne bis Coinsins. Die Vielfalt der kalk-‚ lehm- oder sandhaltigen Böden verleihen dem Wein seinen typischen und edlen Charakter.

Yannick Passas, Winzer und Önologe, geht seiner Arbeit auf den Böden seines Weinbergs mit Respekt und Leidenschaft nach; er ist stets auf der Suche noch frischen Geschmacksrichtungen und einzigartiger Konzentration. Die lebendigen Böden ergeben mineralische und fruchtige Geschmacksrichtungen an die Rebsorten weiter, die stets traditionell bleiben, aber auch überraschen können.

Yannick Passas ist es ein Anliegen, den Boden, der die Reben nährt, zu schützen, lebendig zu halten und den typischen Wein zu begleiten, bis er die typische Note des Bodens mit der Zeit entfaltet. Diese Philosophie beflügelt die Mitarbeitenden des Weinguts und sie beruht auf einem tiefen Respekt zur Natur.


Im Jahr 2009 übernahm Yannick Passas den Weinberg und führt ein innovatives, an der Permakultur orientiertes Winzerkonzept ein: Danach sollen die Reben nachhaltig vom Boden und vom Ort leben. Die Besonderheit der Weine von La Maison du Moulin besteht in den feinen, lang anhaltenden Aromen. Sie altern vorzüglich und strömen die Energie der reichhaltigen Herkunftsgegend — Mineralität und alpine Gewässer — aus.

Sven Fröhlich

Sven Fröhlich

Claudia und Sven Fröhlich: Wir wohnen seit 2009 im Weinbaudorf Jenins, in der Bündner Herrschaft. Hier entdeckte Sven seine Leidenschaft für den Weinbau, als Praktikant bei Thomas Studach in Malans. Die Lehre absolvierte er danach bei den Familien Ueli und Jürg Liesch auf dem Weingut Treib, ebenfalls in Malans, sowie in Thayngen, SH. Die Liebe zum Pinot war sozusagen geboren.

Wer Sven sicher am nachhaltigsten geprägt hat, waren seine ersten Arbeitgeber Martha und Daniel Gantenbein mit ihrem aussergewöhnlich hohen Qualitätsbewusstsein und ihrer Liebe zum Detail. Somit war die hohe Messlatte gegeben, was konsequent genaues Arbeiten auf der ganzen Linie angeht. Nach fünf Jahren sammelte Sven weitere Erfahrungen bei der Familie Lipp in Maienfeld (damals Kunz-Keller), Christian Hermann, auf dem Schloss Salenegg und bei Georg Schlegel, alle in der Herrschaft ansässig.

Den Grundstein zur Selbständigkeit als eigenständiger Winzer konnte im 2015 gelegt werden, als uns die Familie unser Vermieter in Jenins eine erste kleine Parzelle mit 300 Rebstöcken anvertraute. Wir benannten sie nach dem ersten Tier, das wir darin entdecken sollten - es war die Hummel. Dieser tierische Sympathieträger begleitet uns seither nicht nur bei unserer Arbeit, sondern ziert auch unser Etikett.

Seit Anfang 2018 sind wir stolze Pächter einer Hektare Rebland in Fläsch, die wir liebevoll hegen und pflegen. Gleichzeitig erhielten wir die Chance, in Malans den ehemaligen Keller Thomas Studach zu mieten, in welchem unser Wein ab diesem Jahr selber gekeltert wird.